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Flo Beese Audioproduzent, Künstler und Sounddesigner aus Stuttgart für Podcasts und Hörspiele und Filmmusik

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Schreib einfach die Zeitmarke auf.

"Da an der einen Stelle irgendwo am Anfang und dann nochmal in der Mitte, weiß nicht mehr ganz genau, aber da hab ich irgendwas gesagt, was eigentlich nicht drin bleiben soll. Ist mir jetzt beim drüberhören erst aufgefallen, denkst du, das kann man irgendwie rausschneiden?"

Klar, kann ich machen, wenn ich die "Stellen" finde ;)

Eine Korrekturschleife kann manchmal ein Zeitfresser sein, dabei kann sie relativ unkompliziert gestaltet werden. Nimm dir Stift und Papier oder tippe direkt beim Kontrollhören der fertigen Podcastepisode die Zeitmarke ins Notebook ein. Die Angaben müssen ja nicht auf die tausendstel Millisekunde exakt sein, zwei Nachkommastellen reichen völlig aus. Zusätzlich macht es Sinn, die ersten drei Wörter des Satzanfangs- und endes mit anzugeben, sollte es andernfalls zu Ungenauigkeiten kommen.

Notiere Zeitmarken und Stichwörter beim Kontrollhören, um Schnitte gezielt umzusetzen. Alternativ hilft ein Transkript – doch Achtung: Ohne Betonung kann der Schnitt knifflig werden.

Es können auch schon direkt nach der Aufnahme, also vor der Postproduktion, Angaben gemacht werden: "Wir haben im Laufe des Podcasts mal kurz über Thema XY gesprochen. Da sind wir etwas abgedriftet. Es wäre super, wenn du den Abschnitt etwas einkürzen kannst oder eventuell sogar einfach ganz rausnimmst, wenn es insgesamt zu lang wird."

Alternativ.

Ein Transkript, das per Speech-to-Text erstellt wurde, ermöglicht es, einzelne Sätze oder ganze Abschnitte direkt im Text zu markieren und mit Randnotizen samt Zeitmarke zu versehen. Der Vorteil: Eine schnelle inhaltliche Bearbeitung. Der Nachteil: Betonung, Sprechpausen und der genaue Wortlaut gehen verloren. Das kann beim Schnitt problematisch sein, da die Intonation nicht aus dem reinen Text ersichtlich ist – was zu unnatürlichen oder holprigen Satzmelodien führen kann.




 
 

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